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I. Kooperationsmodell „Gemeinsam Lernchancen nutzen“

 

Bereits im Herbst 2003 wurde in Bayern das Kooperationsmodell „Gemeinsam Lernchancen nutzen" - Kindergarten und Grundschule arbeiten Hand in Hand“ gemeinsam von Kultus- und Sozialministerium, der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalplanung, dem Staatsinstitut für Frühpädagogik, dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung und den Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtsverbände erarbeitet.

 

 

  • Auftrag zur Zusammenarbeit

 

Durch die Zusammenarbeit von Kindertageseinrichtungen und Schule soll gemeinsam mit den Eltern eine Kontinuität von Entwicklungs- und Lernprozessen bei den Kindern gewährleistet werden. Die Förderung der Gesamtpersönlichkeit des Kindes, seiner Selbsttätigkeit und Selbstständigkeit sowie der Aufbau tragfähiger sozialer Beziehungen sind die gemeinsamen pädagogischen Grundlagen von Kindergarten und Grundschule.

 

Hierfür ist eine konzeptionelle Abstimmung zwischen den pädagogischen Fachkräften beider Einrichtungen unverzichtbar. Aufgabe der Tageseinrichtungen ist es, die Kinder langfristig und durch angemessene, zielgerichtete Bildung und Erziehung auf den Übergang vorzubereiten. Aufgabe der Schule ist es, Lehrplan und Unterrichtsangebote so differenziert auszugestalten, dass jedem Kind die bestmögliche Förderung nach seinem Entwicklungsstand zuteil werden kann. Um diesen Transitionsprozess erfolgreich zu gestalten, bedarf es des regelmäßigen Dialogs und der Abstimmung zwischen Tageseinrichtungen und Schulen.

 

Der Auftrag der Kindertageseinrichtungen und der Schule zur Zusammenarbeit ist gesetzlich verankert in:

 

           Art. 15 Bayerisches Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG)

           Art. 31 Bayerisches Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen

                       (BayEUG)

 

Weitere Informationen, teilweise exzerpiert und zusammengefasst finden Sie unter:

 

Auszüge aus dem BayKiBiG.doc

 

Auszüge aus dem Bildungs- und Erziehungsauftrag der Grundschule.doc

 

http://www.ifp.bayern.de/imperia/md/content/stmas/ifp/bildungsplan.pdf

 

https://www.isb.bayern.de/grundschule/lehrplan/

 

 

 

 

 

  • Ziele der Kooperation

 

Damit erhielt die bereits seit Jahren bestehende und vielerorts sehr gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Grundschule nun auch offiziell einen besonderen Stellenwert.

 

Übergeordnetes Ziel der Kooperation ist es, dass der Übergang von der Tageseinrichtung in die Schule für jedes Kind gelingt.

 

Dazu gehört es,

 

  1. den individuellen Entwicklungsstand und Förderbedarf des Kindes,

  2. pädagogische Konzepte, Methoden und Arbeitsweisen der Tageseinrichtungen und der Schulen,

  3. Wünsche und Erwartungen der Eltern im Hinblick auf das Kind,

  4. mögliche schulische Lernorte im Grund- und Förderschulbereich und deren Fördermöglichkeiten

                                                zu kennen und zu berücksichtigen.

     

     

    Daraus ergeben sich unterschiedliche Felder der Zusammenarbeit:

     

  5. Austausch zu den pädagogischen Grundlagen in Kita und Grundschule,

     

  6. Beobachtung von Kindern hinsichtlich ihrer Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen,

     

  7. pädagogische Maßnahmen und Hilfen, gegebenenfalls unter Einbeziehung anderer Fachstellen,

     

  8. Beratung der Eltern.

     

     

    In diesem Zusammenhang bestellte jede Kindertageseinrichtung und jede Grundschule einen Kooperationsbeauftragten.

     

 

 

Grundgelegt im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan sind die

 

Aufgaben der Kooperationsbeauftragten

 

 

Kindertageseinrichtung/Erzieherin:

 

• Kinder und Eltern möglichst langfristig und angemessen auf den Übergang in die Grundschule vorbereiten

 

• spezielle Fördermaßnahmen zum Erwerb der deutschen Sprache mit entsprechenden schulischen Vorkursen bestmöglich abstimmen

 

• Kinder unterstützen beim Wahrnehmen,

Ausdrücken und Regulieren ihrer Gefühle

 

• mit den Kindern ihre Vorstellungen von Schule und Schulkind sowie ihre Erwartungen an Lehrkräfte thematisieren, klären und abstimmen

 

• Informationen über Konzeption der Schule(n) einholen

 

• Eltern bei der Wahl einer geeigneten Schule beraten

 

• bei den Eltern die Einwilligung in den fachlichen Austausch über ihr Kind mit der Schule einholen und anstehende Gespräche mit der Schule mit den Eltern abstimmen und sie einladen, daran teilzunehmen

 

• Anschlussfähigkeit gewährleisten, Kommunikation und Austausch mit der Schule suchen und sich Informationen über den Lehrplan einholen

 

• „Schulfähigkeit“ des Kindes gemeinsam mit den Eltern, dem Kind und der Schule erarbeiten

 

Austausch mit Schule über den individuellen Unterstützungsbedarf, die Stärken und Schwächen der Kinder suchen, soweit dies vor Schuleintritt erforderlich ist

 

Grundschule/Lehrkraft:

 

•  mit Tageseinrichtung kooperieren und auf den dort entwickelten Kompetenzen aufbauen

 

• schulische Vorkurse zum Erwerb bzw. Verbesserung der deutschen Sprache mit entsprechenden Fördermaßnahmen in der Tageseinrichtung bestmöglich abstimmen

 

• Informationen über Konzeption, pädagogische Schwerpunkte des Kindergartens und deren Vorbereitung auf die Schule einholen (z.B. Stärkung von literacy)

 

• Kindergarten nicht als „Zulieferer“, sondern als Partner für die Schule verstehen

 

• Kommunikation und Austausch mit dem Kindergarten suchen

 

•„Schulfähigkeit“ des Kindes gemeinsam mit dem Kindergarten, den Eltern und dem Kind erarbeiten

 

• Probebesuche einzelner Kinder und Schulbesuche der Kindergartenkinder ermöglichen

 

• in Abstimmung mit den Eltern den Austausch mit dem Kindergarten über die Bewältigungsprozesse sowie den individuellen Unterstützungsbedarf, die Stärken und Schwächen der Kinder offensiv suchen und gemachte Beobachtungen gemeinsam reflektieren

 

• mit Eltern und Kindern über Erwartungen an die Schule sprechen

 

• Informationen über Bedingungen in der Schule, Ablauf des Unterrichts geben

 

 

 

Hier finden Sie uns:

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92442 Wackersdorf

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Tel. 09431/471-226
Fax 09431/471-220

 

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