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II. Formen der Kooperation

 

 

Voraussetzung

- Die pädagogischen Fachkräfte beider Einrichtungen erarbeiten einen Jahresplan, der inhaltlich und organisatorisch abgestimmt und an die örtlichen Verhältnisse angepasst ist.

 

- Die Schulleitung trägt auf schulischer Seite die Verantwortung für Gestaltung und Durchführung der Kooperation.

 

- Die Eltern sind über Inhalte, Ziele und Maßnahmen der Kooperation informiert.

 

- Es ist eine schriftliche Einwilligung der Eltern einzuholen.

 

 

Die für die elterliche Zustimmung zur kindbezogenen Kooperationspraxis der Tandempartner benötigten Materialien

 

 

 

A. Erstellung eines gemeinsamen Jahresplans

 

Die Jahresplanung der Kooperation Kindergarten - Grundschule erfolgt in der Regel zu Beginn des neuen Schuljahres im gemeinsamen Planungsgespräch aller an der Kooperation Beteiligten. Wichtige Gegebenheiten vor Ort können hier berücksichtigt werden.

 

Lehrer und Erzieher planen gemeinsam die für das Schuljahr anstehenden Kooperationsstunden. Dies stärkt die Zusammenarbeit und nutzt die Kompetenzen beider pädagogischer Fachkräfte.

 

Über das ganze Jahr werden verschiedene Inhalte, Projekte und andere Aktivitäten verteilt, wobei wichtige Eckpunkte in der Planung berücksichtigt werden müssen.

 

Im November bitten die Aufsichtsbehörden Jugendamt – Schulamt um Zustellung der erarbeiteten Kooperationskalender. 

 

 

Die Vorlage des Kooperationskalenders sowie eine Zusammenstellung der bisher im Schulamtsbezirk Schwandorf durchgeführten Kooperationen finden Sie unter

 

Zusammenstellung Kooperationskalender.doc

 

Vorlage Kooperationskalender.doc

 

 

Literaturvorschläge:

 

Netta, B. und Weigl, M.: Hand in Hand. Das Amberger Modell. 2006 Finken Verlag.

 

Hiebl, P. und Steffek, C.: Schritt für Schritt gemeinsam. 2006 Finken Verlag.

 

Kobl, K/ Beckmnn, B.: Kindergarten & Schule: Miteinander und voneinander lernen. 2010 Auer Verlag.

 

 

 

B. Umsetzung von Kooperationsmaßnahmen nach dem Bil-dungsfinanzierungsgesetz („BIFI 3“-Stunde)

 

Auf der Basis des im Mai 2013 in Kraft getretenen Bildungsfinanzierungsgesetzes kann die Kooperation zwischen Kindertageseinrichtungen und Grundschulen weiter verbessert werden. Im Schuljahr 2013/2014 wurde im Schulamtsbezirk Schwandorf ein mathematisches Konzept erarbeitet um Rechenstörungen vorzubeugen. Dazu finden Sie auf der Website des Schulamtes einen speziellen Bereich.

 

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Umsetzung anderer Kooperationsprojekte, deren Hauptaugenmerk auf einer qualitativen Weiterentwicklung in der Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen liegt.

Ein Vorschulunterricht ist im Sinne der BayBL ausdrücklich nicht erwünscht.

Vgl. dazu

 

http://www.km.bayern.de/epaper/bildung_erziehung_gs_2012/index.html

 

Für Dezember 2014 ist eine Fortbildung geplant, bei welcher sowohl ein in Schwandorf angewandtes mathematisches Konzept als auch alternative Formen der Umsetzung im Schulamtsbezirk Neustadt an der Waldnaab vorgestellt werden. Ein gemeinsames Arbeiten an verschiedenen Projektideen soll die Fortbildung abrunden. Bitte beachten Sie die Ausschreibung bei FIBS.

 

Interessante Projektideen finden Sie unter                                             Projektideen.doc

 

 

C. Vorkurs Deutsch 240

  1. Kinder mit Migrationshintergrund

Oft taucht bei den Eltern die Frage auf, ob auf das Erlernen der Muttersprache verzichtet werden soll. Sie sind unsicher, inwieweit Sie sowohl die deutsche Sprache als auch die eigene Muttersprache dem Kind vermitteln sollen.

Hierzu hat das IFP einen sehr interessanten und informativen Elternbrief in 18 Sprachen veröffentlicht:

  

             Wie lernt mein Kind 2 Sprachen, Deutsch und die Familiensprache?

 

Diesen können Sie unter folgendem Link finden:

 

http://www.ifp.bayern.de/materialien/elternbriefe.html

In Bezug auf sprachliche Integration und Verbesserung der Teilhabechancen ist das im Schuljahr 2001/02 erstmals eingeführte und im Schuljahr 2008/09 auf einen Umfang von 240 Stunden erweiterte Vorkurskonzept „Deutsch 240" ein wesentlicher Beitrag zum Gelingen von Transitionsprozessen, insbesondere für Kinder mit Migrationshintergrund.

Der Sprachstand von Kindern, deren Eltern beide nichtdeutschsprachiger Herkunft sind, ist in der ersten Hälfte des vorletzten Kindergartenjahres anhand des zweiten Teils des Bogens „Sprachverhalten und Interesse an Sprache bei Migrantenkindern in Kindertageseinrichtungen (SISMIK) – sprachliche Kompetenz im engeren Sinn (deutsch)" zu erheben.

Mit Hilfe dieses Verfahrens wird entschieden, ob dem Kind der Besuch eines Vorkurses "Deutsch 240" empfohlen wird.

In Vorkursen werden Kinder in Kooperation von Kindergarten (und Kindertageseinrichtungen für Kinder, die Kinder im Vorschulalter aufnehmen) und Grundschule in den letzten eineinhalb Jahren vor Schulbeginn beim Erwerb der deutschen Sprache unterstützt.

 

Umfangreiche Informationen zur Sprachstanderhebung, Planung und Durchführung der Vorkurse finden Sie unter folgendem Link

 

http://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_internet/familie/vorkurskonzept240.pdf

 

Die sprachliche Bildung und Förderung von Kindern, die nach dieser Sprachstandserhebung besonders förderbedürftig sind oder die zum Besuch eines Kindergartens mit integriertem Vorkurs verpflichtet wurden, ist in Zusammenarbeit mit der Grundschule auf Grundlage der entsprechenden inhaltlichen Vorgaben 'Vorkurs Deutsch lernen vor Schulbeginn' oder einer gleichermaßen geeigneten Sprachfördermaßnahme durchzuführen.

Materialien zur Durchführung eines Vorkurses mit förderbedürftigen Migrationskindern finden Sie unter                                                                                                      

Vorschlag Stoffverteilungsplan Vorkurs Deutsch 240.doc

Vorkurs für Vorschulkinder.doc

 

Vor einigen Jahren erarbeitete eine Gruppe Regensburger Lehrerinnen und Lehrer in einem von der Regierung der Oberpfalz initiierten Arbeitskreis Materialien für den Unterricht mit Kindern nichtdeutscher Herkunftssprache. Angestrebt wurde eine Koordinierung der damals geltenden Lehrpläne für Heimat- und Sachkunde und Deutsch als Zweitsprache. Die beiden aus dieser Arbeit entstandenen Handreichungen enthielten Materialien für den Unterricht in den Jahrgangsstufen 1 und 2 und wurden den Lehrkräften kostenlos zur Verfügung gestellt.

Da beide Lehrpläne sowie die verwendeten Schriftarten inzwischen veraltet sind, konnten die Handreichungen in dieser Form nicht mehr ausgegeben werden.

Um die Nachfrage nach den Materialien teilweise abdecken zu können, wurde das

Bildmaterial beider Handreichungen unter thematischen Gesichtspunkten zusammengefasst und mit den aktuellen Schriften versehen.

Es entstand eine 100-seitige Bild-Wort-Materialsammlung, die Sie unter folgendem Link finden können:

 

http://www.regierung.oberpfalz.bayern.de/leistungen/schule/info/ndt_herkunftssprache/bild_wort_material.pdf

 

2. Kinder mit Unterstützungsbedarf im Deutschen

Mit dem Inkrafttreten des Bildungsfinanzierungsgesetzes vom 07.05.2013 wurden in Bayern die Maßnahmen zur sprachlichen Bildung und Förderung in Kindertageseinrichtung und Grundschulen weiter ausgebaut. Seit Oktober 2013 besteht für alle Kinder mit zusätzlichem Unterstützungsbedarf im Deutschen als Erst- und Zweitsprache ein Vorkursangebot. Bei deutschsprachig aufwachsenden Kindern ist der Sprachstand ab der ersten Hälfte des vorletzten Kindergartenjahres vor der Einschulung anhand des Beobachtungsbogens SELDAK zu erheben. Grundlage dafür, einem Kind mit Deutsch als Erstsprache die Teilnahme am Vorkurs zu empfehlen, ist die SELDAK Kurzversion. Sie überprüft v.a. dessen Sprachentwicklung und Literacy.

Die Vorkursöffnung auch für deutschsprachig aufwachsende Kinder ist eine Chance für alle Kinder mit zusätzlichem Unterstützungsbedarf und hat Konsequenzen hinsichtlich Organisation, Konzeption und Durchführung der Vorkurse vor Ort. Bei der Vorkursorganisation und -gestaltung ist ein inklusiver Ansatz, der viele Veränderungen im Vergleich zum bisherigen Vorkurs mit sich bringt, zu realisieren.

Handreichung zum neuen Vorkurs Deutsch für die Praxis

Im Zuge der Öffnung der Vorkurs für alle Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarfs im Deutschen als Erst- und Zweisprache wurde das Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) von dem Ministerien beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) erstmals eine Handreichung zum Vorkurs Deutsch in Bayern zu erstellen. Wie der Vorkurs Deutsch – aus der Perspektive eines inklusiven Ansatzes – in heterogenen Vorkursgruppen organisatorisch und pädagogisch bestmöglich gestaltet werden kann, dazu enthält die Handreichung konkrete Hinweise und vielfältige Anregungen.
Die Vorkurs-Handreichung ist in drei Module (Einzelhefte) aufgebaut, die im Folgenden bereit stehen.

Modul A: Rechtlich-curriculare Grundlagen (Stand: 06.06.2014) http://www.ifp.bayern.de/imperia/md/content/stmas/ifp/modula_vk-hand.pdf

Modul B: Prozessbegleitende Sprachstandserfassung und methodisch-didaktische Grundlagen der Vorkursgestaltung (Stand: 28.05.2014) http://www.ifp.bayern.de/imperia/md/content/stmas/ifp/modulb_vk-hand.pdf

Modul C: Toolbox zum Vorkurs (Stand: 28.05.2014) Sehr viele/gute Empfehlungen für Fachmaterial

http://www.ifp.bayern.de/imperia/md/content/stmas/ifp/modulc_vk-handreichung.pdf

 

Bisher wurden Umsetzungsmöglichkeiten erstellt zu den Themen:

Herbst

St. Martin

Advent

Winter

Kleidung

 

Der nächste Arbeitskreis, zu welchem auch stets Neueinsteiger willkommen sind, findet voraussichtlich am 24. Februar 2015 (vgl. Ausschreibung bei FIBS) statt.

 

 

D. Einschulung  

 

Das Bayerische Erziehungs- und Unterrichtsgesetz (BayEUG) regelt auf gesetzlicher Ebene in Art. 37 den Zeitpunkt, wann Kinder schulpflichtig werden:


„(1) Mit Beginn des Schuljahres werden alle Kinder schulpflichtig, die bis zum 30. September sechs Jahre alt werden oder bereits einmal von der Aufnahme in die Grundschule zurückgestellt wurden.“  

  
Das bedeutet, dass Oktober-, November- und Dezembergeborene nicht eingeschult werden. Ihnen wird aber aus dieser Regelung kein Nachteil erwachsen, denn der Wunsch der Eltern nach einer vorzeitigen Einschulung wird hier in besonderem Maße berücksichtigt. Die letzte Entscheidung über eine Aufnahme in die Schule trägt die Schulleitung. Ein Antrag auf vorzeitige Einschulung nach Art. 37 Abs. 1 Satz 2 BayEUG ist spätestens bei der Schulanmeldung zu stellen. Die Ablehnung des Antrages ist keine Zurückstellung.

 

Eine Bescheinigung für Eltern, die einen Antrag auf vorzeitige Einschulung gestellt haben, finden Sie hier als Vorlage

Bescheinigung Antragsstellung Vorzeitige Einschulung.doc

 

Schulfähigkeit

Um den Eltern aufzuzeigen, welche Anforderungen mit dem Übergang vom Kindergarten in die Grundschule verbunden sind, ist eine Informationsveranstaltung (am besten im Monat Dezember oder Januar) unbedingt anzuraten. Hier ergibt sich die Möglichkeit die Eltern zu informieren, dass Schulfähigkeit nicht heißt, dass das Kind schon zu allem fähig ist, was in der Schule verlangt wird. Die Frage, die gestellt werden muss, lautet: Ist das Kind fähig und bereit, ein Schulkind zu werden?

Oftmals konzentrieren sich Eltern auf den kognitiven Aspekt. Wichtig dagegen sind aber die Kompetenzen, die dem Kind erlauben, dem Unterricht zu folgen: Konzentrationsfähigkeit und Neugierverhalten, Experimentierfreude, Motivation, Ausdauer und Anstrengungsbereitschaft, die das Kind auch unabhängig von der direkten Anleitung durch einen Erwachsenen zeigt. Das Kind braucht ein positives Selbstkonzept, das ihm hilft, sich in der Schule wohl zu fühlen.

Einige Tipps und Anregungen, die die Eltern bei der Förderung des allgemeinen  Denkvermögens und des Wissens ihres Kindes unterstützen, finden Sie im folgenden Handout

Tipps und Anregungen für Eltern zur Förderung der Schulfähigkeit.doc

 

Bogen "Informationen für die Grundschule"

Eltern und pädagogische Kräfte in der Kindertageseinrichtung kennen das Kind zum Zeitpunkt der Einschulung am besten. Damit dieses Wissen im Einschulungsverfahren Berücksichtigung findet, sollen die Informationen festgehalten und der Grundschule auf freiwilliger Basis bei der Schuleinschreibung übermittelt werden. Die individuellen Kompetenzen der Kinder stehen hierbei im Vordergrund. Die Grundschulen werden mit dem Informationsbogen in die Lage versetzt, individuelle Fördermaßnahmen der Kinder nahtlos und ohne zeitliche Verzögerung weiterzuführen und einzelne Kompetenzbereiche im Rahmen des Einschulungsverfahrens intensiver zu beobachten, um gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

Im Schuljahr 2008/2009 wurde deshalb bayernweit ein einheitlicher Informationsbogen eingeführt, der beim Einschulungsverfahren im Frühjahr 2009 zum ersten Mal Anwendung fand. Dieser Bogen wird von den Erzieherinnen mit den Eltern gemeinsam ausgefüllt, die Eltern übergeben ihn freiwillig bei der Schuleinschreibung an die Schule. Er informiert die aufnehmende Schule über die Stärken und ggf. auch über die Schwächen des Kindes. Dies ermöglicht zum einen, dass ggf. zu treffende Entscheidungen – z. B. die Wahl des Einschulungstermins – auf einer soliden Grundlage und partnerschaftlichen Basis getroffen werden können; zum anderen, dass die Lehrkraft vom ersten Schultag an besser auf die Bedürfnisse des Kindes eingehen kann.

http://www.stmas.bayern.de/kinderbetreuung/service/datenschutz.php

 

            Schuleinschreibung

„Schnupperstunden im Rahmen der Schuleinschreibung sollen einen festen Platz im Rahmen des Einschulungsprozesses erhalten.“ (Kammermeyer. G: Schulfähigkeit, S. 247. Bad Heilbrunn 2000.)

Ziel einer Schnupperstunde oder eines „Schulspiels“ ist es nicht, eine abfragbare Liste von Fertigkeiten als Voraussetzung für einen gelingenden Schulstart zu erstellen. Vielmehr sollen die sprachlichen Fähigkeiten des Kindes, schulnahe Kompetenzen und Basiskompetenzen ermittelt werden, die das Kind bereits vor der Einschulung erworben hat und auf denen die Schule aufbauen kann. Hier soll eine kompetenzorientierte Standortbestimmung vorgenommen werden. Die Schnupperstunde oder das Schulspiel ist eine Grundlage für die eventuelle notwendige Förderplanung und eine Basis für die Entscheidung, ob eine differenziertere und weitere Schulfähigkeitsdiagnostik durch Beratungslehrkräfte oder Schulpsychologen notwendig ist.

 

Die Schnupperstunde soll auch die Institution Kindergarten und Grundschule über anschlussfähige Bildungsprozesse und deren Förderung miteinander ins Gespräch bringen. Dies geschieht über die gemeinsamen Beobachtungen sowie durch die Klärung der Frage, welche Fördermöglichkeiten für die einzelnen Kinder geeignet und möglich sind.

 

Literaturvorschläge:

Brigitte Beckmann, Edeltraud Haberman, Petra Hülsmann, Gabriele Klenk, Ingrid  Streck: Schnupperstunde am Tag der Schulanmeldung. Finken Verlag 2009.

 

Gerlinde Neudörfer-Oyntzen, Birtgit Rödl: SZS. Schnupperstunden zur Schuleinschreibung. CL Druckzentrum 2010.

 

 

Um die Kenntnisse in Deutsch als Zweitsprache zu erfassen ist ein Screening-Modell anzuwenden, das bei der Schuleinschreibung oder -anmeldung als Instrument der Sprachstandsdiagnose dient. Das vorgeschlagene vierstufige Konzept wurde am Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung München (ISB), im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus entwickelt.

 

http://www.isb.bayern.de/schulartspezifisches/materialien/kenntnisse-in-deutsch-als-zweitsprache-erfassen/

 

 

 

Zurückstellung

 

Ein Kind, das am 30. September mindestens sechs Jahre alt ist, kann für ein Schuljahr von der Aufnahme in die Grundschule zurückgestellt werden, wenn zu erwarten ist, dass das Kind voraussichtlich ein Schuljahr später mit Erfolg oder nach Maßgabe von Art 41 Abs. 5 BayEUG am Unterricht der Grundschule teilnehmen kann.

Die Zurückstellung soll vor Aufnahme des Unterrichts verfügt werden; sie ist noch bis zum 30. November zulässig, wenn sich erst innerhalb dieser Frist herausstellt, dass die Voraussetzungen für eine Zurückstellung gegeben sind. Die Entscheidung trifft die Schulleitung. Vor der Entscheidung hat die Schulleitung die Erziehungsberechtigten zu hören.

 

Ferner können Kinder zurückgestellt werden, bei denen im Rahmen der Schulanmeldung festgestellt wird, dass sie nicht über die notwendigen Deutschkenntnisse verfügen. Diese Kinder können verpflichtet werden, eine Kindertageseinrichtung mit integriertem Vorkurs zu besuchen.

 

 

 

E. Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern

 

Die Bayerischen Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit betonen im besonderen Maße die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern. Im Jahr 2013 fand dazu im Schulamtsbezirk Schwandorf eine 2-tägige Fortbildungskampagne statt.

 

Im Rahmen der Kampagne entwickelten Erzieherinnen und Lehrerinnen  zusammengehörender Bildungseinrichtungen als „Tandems“ Lösungsansätze für folgende Fragestellungen:

  • Wie können wir besser zusammenarbeiten?

  • Wie können wir den Übergang von der Kindertageseinrichtung zur Schule besser gestalten?

  • Wie können Eltern mehr als bisher in das pädagogische Konzept der Kindertageseinrichtung und in den Schulbetrieb eingebunden werden und sich dort stärker engagieren?

 

Bereits 1996 bzw. überarbeitet 2004 gab das Bayerisches Staatsministerium

für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen heraus:

 

Elternmitarbeit: Auf dem Wege zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

(von Dr. Martin R. Textor und Brigitte Blank) heraus.

 

Als Download zu finden unter

 

http://www.ifp.bayern.de/imperia/md/content/stmas/ifp/elternmitarbeit.pdf

 

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